Neue Sächsische Galerie präsentiert: Irgendwo in Berlin

  • Deutschland (Sowjetische Zone) 1946
  • 85 min
  • Großer Saal
Im Programm:
  • 20.02.19 18.00 Uhr

Die Neue Sächsische Galerie präsentiert in Begleitung ihrer Ausstellung „Generation im Schatten“ diesen DEFA-Klassiker von Gerhard Lamprecht über Kinder in der Trümmerlandschaft des Nachkriegs-Berlins.

Die Kinder der zerstörten Stadt machen aus der Not eine Tugend und die Trümmerlandschaft zum Abenteuerspielplatz. Gustav erwartet mit seiner Mutter auf den Resten ihrer ehemaligen Großgarage die Rückkehr des Vaters aus der Gefangenschaft, damit der Neuaufbau beginnen kann. Doch als der Mann endlich da ist, weicht die Freude einer großen Enttäuschung: er ist physisch und psychisch ein Wrack. Die Kinder, allen voran der Bandenführer „Kapitän“, beschimpfen ihn als „dreckigen Jammerlappen“. Einzig Freund Willi hält zu Gustav und kommt durch seine gutgemeinte Hilfe in Schwierigkeiten, die ihn das Leben kosten. Der tragische Unglücksfall bewirkt Einsicht bei den Kindern, die das Kriegsspiel aufgeben und Gustavs Vater zum Neubeginn motivieren.
(Quelle: Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946-1992)

  • Regie: Gerhard Lamprecht
  • Darsteller: Harry Hindemith, Hedda Sarnow, Charles Brauer, Hans Trinkaus, Siegfried Utecht, Hans Leibelt