Sci-Fi-Klassiker: Ghost in the Shell 1995

  • Japan 1995
  • FSK 16
  • 79 min
  • Großer Saal

Ein Sci-Fi-Klassiker auf großer Leinwand. Gerade flimmert Ghost in the Shell als Realverfilmung mit Scarlett Johansson durch die Kinos und sorgte für einigen Ärger unter den Fans. Wir erinnern an das Original Anime von 1995 und zeigen beide Filme hintereinander.

Der Film @ Ghost in the Shell (jap. 攻殻機動隊, Kōkaku Kidōtai) von Mamoru Oshii aus dem Jahr 1995 gilt als einer der klassischen Science-Fiction-Anime und trug zur zunehmenden internationalen Popularität von Animes bei. Er basiert auf dem gleichnamigen Manga Ghost in the Shell von Masamune Shirow.

Inhalt: »Newport City«, Major Motoko Kusanagi, ein weiblicher Cyborg, macht als Mitglied einer Elite-Kampftruppe des Staatssicherheitsdienstes Jagd auf den »Puppenspieler«, einen Hacker, der in fremdes Bewusstsein eindringt und es beliebig manipuliert. Als die Truppe seiner habhaft wird, erhebt auch das Außenministerium Anspruch auf den Torso, aus dem der »Puppenspieler« operiert. Um seinen Ursprung zu ergründen, dringt Motoko in seinen Datenspeicher ein. Dabei verschmelzen ihre Persönlichkeiten … Mit lyrischen und philosophischen Passagen konfiguriert der Plot von Ghost in the Shell eine Liebesgeschichte zwischen einem Elektronengehirn und einem Prothesenkörper – gemäß der Genredefinition von Hugo Gernsback »vermischt mit wissenschaftlichen Fakten und prophetischen Visionen«. Denn zugleich erforscht der Film die Folgen der globalen Datenvernetzung für die menschliche Identität und Möglichkeiten neuer Lebensformen in einem »World Wide Web«. In Japan von Kritikern als »Ausdruck einer japanischen Identitätssuche in einer Krisenzeit« wahrgenommen, inspirierte er in den USA die Matrix-Trilogie, wobei er sich als Politthriller mit »cyberpunk attitude« selbst an Blade Runner orientierte. (Text: Berlinale Programm)

Preis 5 Euro pro Ticket (keine Ermäßigung)

  • Regie: Mamoru Oshii
  • Darsteller: